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Harfensiebe für siebschwierige Güter

W-Harfe

Wo die Kornzusammensetzung eine Langmasche erlaubt und gewisse Grobanteile im Siebgut vorhanden sind, setzt man W-Harfen und G-Harfen mit vertikal gewellten Längsdrähten ein. Der zwischen den Querdrähten liegende Teil der Längsdrähte kann frei schwingen und die Sieböffnung reinigen. Die Siebkonstruktion ergibt allerdings eine weniger exakte Klassierung wie ein Siebbelag mit Quadratmaschen.

S-Harfe

S-Harfen sind dort vorteilhaft, wo Langmaschensiebe nicht einzusetzen sind. Durch die Anordnung der Querdrähte in Abständen von 100 bis 250 mm können die Längsdrähte durch Eigenschwingungen die Sieböffnung reinigen. Die Absiebgenauigkeit ist gegenüber W-Harfen durch die beinah quadratischen Maschen wesentlich größer und ergibt eine scharfe Trennung.

VARIA-Harfe

Ist noch größere Trennschärfe bei siebschwierigem Gut erforderlich oder soll die Tragfähigkeit des Siebbodens erhöht werden, sind Varia-Harfen die Lösung. Der glatte Draht, stärker als der gewellte, trägt das Gut und die gröberen Körner, während der gewellte Draht durch Eigenschwingungen das Gut bewegt und die Sieböffnung reinigt. Durch den unterschiedlichen Draht-Durchmesser ergeben sich stets gleichbleibende Sieböffnungen.

Harfensiebe mit einvulkanisierten Gummi- oder PUR-Streifen
VARIA-Harfe mit einvulkanisierten Gummistreifen

Um die Standzeit der Siebbeläge weiter zu verbessern, vulkanisieren wir auf Wunsch PUR- und Gummistreifen als Stoßschutz auf die Querdrahtlagen, die auf den Stützträgern des Siebmaschinenrahmens aufliegen. Die Gebrauchsdauer der Harfensiebböden kann durch diese Beschichtung erheblich verbessert werden.