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S-Harfensiebe
Gewebeähnliche Siebböden aus Runddrähten

S-Harfensieb S-Harfensieb

S-HARFEN sind Siebböden aus einzelnen durchlaufend in Siebebene gewellten Längsdrähten mit Quadrat-Sieböffnungen in diagonaler Lochanordnung. Die einzelnen nebeneinander flachliegenden Längsdrähte werden durch in bestimmten Abständen eingewebte Querdrahtlagen derart gehalten, dass die Längsdrähte zwischen diesen Querverbindungen eine federnde Bewegungsfreiheit aufweisen.

Die Abstände zwischen den Querverbindungen bestimmen sich aus den verwendeten Drahtstärken, sollten jedoch so ausgelegt sein, dass sich auf den Querstützen des Siebmaschinenrahmens je eine Querverbindung befindet.

Werkstoffe

Überwiegend aus verschleiß- und schwingungsfestem Federstahldraht in Sondergüte nach DIN 17223 Blatt 1. Wenn erforderlich, aus Edelstahldraht (Cr/Ni) der Werkstoff-Nr. 1.4301 mit Festigkeiten annähernd DIN 17223/1.

Normung

Die Sieb-Öffnungen sind nach der Normreihe entsprechend DIN ISO 4783-3 abgestuft und die Drahtdicken nach DIN 4186 ausgelegt.

Bezeichnung

Das "S" von S-HARFE beruht auf der S-förmigen Linienführung der Längsdrähte.

S-HARFEN-Vorteile

S-HARFEN haben quadratische Sieböffnungen. Die federnde Bewegungsfreiheit der einzelnen Längsdrähte ermöglicht Eigenschwingungen, die den Siebboden "elastisch" machen, so dass auch siebschwieriges Aufgabegut verarbeitet werden kann. Ob feuchtes, nasses, stark schmierendes, lehmhaltiges oder trockenes Aufgabegut,

S-HARFEN

  • reinigen sich selbst,
  • wirken einer Verstopfung entgegen,
  • sorgen für scharfe Korntrennung,

Darum sind S-HARFEN vielseitig einsetzbar, besonders überall dort, wo für Sieböden mit festen Maschenöffnungen eine Verstopfungsgefahr besteht.

S-HARFEN eignen sich für alle Siebmaschinen und zwar:

  • mit Querdrahtlagen und Spannfalze für Längsspanner- und Querspanner-Maschinen,
  • mit PUR- oder Gummistreifen als "Siebplatten" mit planen Siebdecks.